Die Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland

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Die Caritasstelle ist eine Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim. Sie hat im November 1945 in Friedland ihre Arbeit aufgenommen, berät und betreut SpätaussiedlerInnen, jüdische Zuwanderer, AsylbewerberInnen und andere MigrantInnen, hauptsächlich am Standort Grenzdurchgangslager Friedland der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI).
Sie ist Anlaufstelle für alle Fragestellungen, die bezüglich der Einreise und des zukünftigen Lebens in Deutschland entstehen. Eingebunden in das bundesweite Netzwerk der Caritas-Migrationsdienste bietet sie einen ersten Orientierungspunkt, der zu einem erfolgreichen Ankommen in Deutschland beitragen soll.

Für die Neuzuwander bietet die Caritasstelle die Beratungsdienste der Migrationserstberatung, des Jugendmigrationsdienstes und der Asylverfahrensberatung. Hinzu kommen unterschiedliche Bildungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote für Jugendliche und Erwachsene.

Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband unterstützt die Caritasstelle mit dem bundesweit tätigen Projekt “resettlement.de” die Kommunikations- und Unterstützungsstrukturen zwischen den in den Aufnahmeprozessen von Flüchtlingen, die im Resettlement und Humanitärer Aufnahmeprogramme aufgenommen werden, beteiligten staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse! 

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Informationen zu Resettlement und humanitärer Aufnahme

Vor welchen Herausforderungen stehen Personen, die über Resettlement oder Humanitäre Aufnahmeprogramme nach Deutschland kommen? Welchen rechtlichen Status haben sie und wie sind solche Verfahren im politischen Kontext zu sehen?
Die “Neue Caritas” hat ein spannendes Info-Heft zum Thema Resettlement und humanitäre Aufnahme herausgebracht. Darin finden Sie unter anderem einen Bericht aus der Praxis von Mitarbeiterinnen der Caritasstelle. Das Heft dazu finden Sie hier.

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Rundbrief Advent 2017

„Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ und „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“, besagt das deutsche Grundgesetz. Die von Deutschland unterzeichnete Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) regelt unter anderem, wer nach welchen Kriterien als Flüchtling anerkannt wird und legt fest, dass diese Personen nicht zurückgewiesen oder abgeschoben werden dürfen. Es ist aus Sicht der Caritas bedenklich, dass diese Grundsätze im Jahr 2017 wieder in Erinnerung gerufen werden müssen.

Erfahren Sie in unserem aktuellen Rundbrief mehr zur Flüchtlingspolitik, zur Resettlement-Fachtagung, zum Zugang zu Rechtsschutz für Asylsuchende und zum FriedlandGarten.

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Menschenrechte kennen keine Obergrenze

Die Caritas im Bistum Hildesheim kritisiert die geplanten Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland und Europa. „Der Schutz des Asyls ruht auf starken Pfeilern: Grundgesetz, Genfer Flüchtlingskonvention, Europäischer Menschenrechtskonvention und Europarecht. Sie verpflichten Deutschland wie auch andere Staaten dazu, Menschen bei entsprechenden Voraussetzungen Asyl, Flüchtlingsschutz oder subsidiären Schutz zu gewähren“, sagt Achim Eng, Caritasdirektor im Bistum Hildesheim. „Für Menschenrechte gibt es keinen Maximalpegel. Die Möglichkeit, in Deutschland Schutz zu suchen, muss jedem Menschen gegeben sein. Der Zugang zu unserem Asylrecht ist daher nicht verhandelbar.“
Die vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Auch Kardinal Marx kritisiert die Asylpolitik der CDU und CSU und spricht sich gegen eine Obergrenze aus:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-kardinal-reinhard-marx-fordert-familiennachzug-a-1172273.html

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Pressemitteilungen zum Tag des Flüchtlings

Sowohl die Caritas in Niedersachsen als auch PRO ASYL und Amnesty International haben Pressemitteilungen zum Tag des Flüchtlings veröffentlicht.
Dabei fordert die Caritas in Niedersachsen den Schutz der Einheit der Familie und kritisiert das Aussetzen des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte.
Amnesty International und PRO ASYL fordern die künftige Bundesregierung dazu auf, menschenrechtliche Standards beim Flüchtlingsschutz einzuhalten.
Dazu wurde ein Positionspapier »Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte. Zum Zustand der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik: Fakten und Forderungen« veröffentlicht: https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/Forderungskatalog-PRO-ASYL_26092017_final.pdf

Beide Pressemitteilungen finden Sie hier:

https://www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/niedersachsen/presse/caritas-fordert-schutz-der-einheit-der-familie

https://www.proasyl.de/pressemitteilung/fluechtlingsschutz-in-den-koalitionsvertrag-2/

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Freie Stelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Ab sofort ist in der Caritasstelle im GDL Friedland eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu besetzen. Sie richtet sich nach den Regularien des Bundesfreiwilligendienstes.

Die Aufgaben der Stelle des Bundesfreiwilligendienstes umfassen vor allem:

  • die Unterstützung der Koordination des Ehrenamts und der Kleiderkammer
  • Ansprechperson für Anfragen aus der Bevölkerung für Spenden, Unterstützung etc.
  • Ansprechperson für Flüchtlinge und SpätaussiedlerInnen für die Angebote der Caritasstelle und Weiterleitung
  • Unterstützung der Beratungs- und Betreuungsdienste der Caritasstelle

Auch die Auswahl eigener Schwerpunkte ist möglich.

Weitere Informationen zur Caritasstelle Friedland und zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie unter:
www.caritasfriedland.de
www.jungecaritas.de

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf zu:
Nicole Schmale, Tel. 05504 9499658, schmale@caritasfriedland.de
Martin Weimann, Tel. 05504 9499650, weimann@caritasfriedland.de

Caritasstelle im GDL Friedland, Heimkehrerstraße 11, 37133 Friedland

Die Ausschreibung als pdf finden Sie hier.

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Caritas fordert Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistan

Solange nicht eindeutig geklärt ist, dass Sicherheit und Würde bei der Rückkehr gewährleistet sind, müssen Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit ausgesetzt werden. Ein bundesweiter Abschiebungsschutz muss nach Auffassung des Deutschen Caritasverbandes auch Straftäter(innen), Gefährder und Menschen, die eine Mitwirkung bei der Identitätsfeststellung verweigert haben, umfassen, sofern ihnen eine unmenschliche Behandlung im Zielstaat droht.
Eine neue Einschätzung der Gefahrenlage durch das Auswärtige Amt muss Erkenntnisse von unterschiedlichen staatlichen und auch nichtstaatlichen Quellen berücksichtigen und diese umfassend würdigen.
Sofern die Gefahr besteht, dass Abschiebungen von anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union aus stattfinden, sofern Afghan(inn)en zuvor auf Grundlage der Dublin-III-Verordnung dorthin rücküberstellt wurden, müssen Rücküberstellungen in diese Mitgliedstaaten ebenfalls ausgesetzt werden.

Positionspapier “Rückführungen nach Afghanistan” des Deutschen Caritasverbandes vom 06.07.2017

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Recht auf Bildung muss von Anfang gelten – Forderungspapier zur Beschulung in Erstaufnahmeeinrichtungen vorgelegt

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., das Netzwerk AMBA1 und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. fordern ein Recht auf Bildung für asylsuchende Kinder und Jugendliche von Anfang an. Bildungsbiographien geflüchteter Kinder dürfen in Niedersachsen nicht länger unterbrochen werden oder gar nicht erst beginnen können. Dies sind die Kernpunkte eines Forderungspapiers zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Erstaufnahme, das der Flüchtlingsrat, das Netzwerk AMBA und die Landesarbeitsgemeinschaft heute veröffentlicht haben.

„Vier Wochen vor Schulbeginn müssen jetzt die entsprechenden Weichen gestellt werden, damit im neuen Schuljahr kein Kind mehr ohne Bildungsangebot in den Erstaufnahmeeinrichtungen lebt“, fordert Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrats.

Die niedersächsische Landesregierung ist jetzt zum Handeln aufgefordert. Nur so ist gewährleistet, dass die einschlägigen völker- und europarechtlichen Bestimmungen, die die Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Bildung binden, auch in Niedersachsen eingehalten werden. Weiterlesen ›

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Caritas zum Weltflüchtlingstag

Lasten gerechter verteilen, Chancen besser nutzen
Entwicklungsländer entlasten – Legale Wege der Zuwanderung eröffnen

Freiburg, 19. Juni 2017. Für eine gerechtere Verteilung der Lasten in der Flüchtlingshilfe und mehr legale Wege der Zuwanderung nach Europa spricht sich der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international aus. Aus Anlass des Weltflüchtlingstages macht Caritas darauf aufmerksam, dass 84 Prozent der Flüchtlinge von weniger entwickelten Staaten wie beispielsweise dem Libanon oder Äthiopien aufgenommen werden. „Es sind oft die Menschen in armen Ländern, die die größte Solidarität mit den Opfern von Kriegen und Verfolgung zeigen“, so Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Eine Entlastung dieser Länder sei dringend geboten. Weiterlesen ›

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Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes zur Dublin IV-Verordnung und Schaffung eines EU Resettlement Frameworks

Die Europäische Kommission hat vergangenes Jahr Vorschläge zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unterbreitet. Es handelt sich dabei um Europäische Rechtsakte, die in der Form von europäischen Verordnungen und Richtlinien umgesetzt werden sollen. Der Deutsche Caritasverband hat nun zu zwei dieser Verordnungen Stellungnahmen verfasst, in denen er die vorgeschlagenen Neufassungen bewertet.

Hinsichtlich der vorgeschlagenen neuen Dublin-Verordnung (Dublin IV) ist der Deutsche Caritasverband der grundsätzlichen Auffassung, dass alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam für Asylsuchende in der EU die Verantwortung tragen. Durch die vorgeschlagene Neuregelung einer vorgezogenen Zulässigkeitsprüfung würden die unter übermäßigem Druck stehenden Mitgliedstaaten an den Außengrenzen der Europäischen Union nicht entlastet. Zudem bezweifelt der Deutsche Caritasverband, dass der von der vorgeschlagene Korrekturmechanismus zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU funktionieren würde. Es bedürfte zumindest für eine gewisse Zeit einer Übergangsregelung, durch die einzelne Mitgliedstaaten an die Verantwortungsteilung herangeführt werden. Darüber hinaus sollten individuelle Interessen der Schutzsuchenden im Rahmen der Zuständigkeits- und Verteilungsentscheidung zwischen den Mitgliedstaaten als Kriterien größeres Gewicht erfahren. Anstelle weiterer Verschärfungen sollte auch die Bewegungsfreiheit international Schutzberechtigter innerhalb der EU verbessert werden.

Durch die Schaffung des Neuansiedlungsrahmens der EU (Resettlement Framework) können bestehende Zugangswege in die EU um neue ergänzt und bestehende legale Zugangswege ausgebaut werden. Gleichzeitig befürchtet der Deutsche Caritasverband, dass durch die Erweiterung des für Resettlement in Frage kommenden Personenkreises vulnerable Schutzsuchende bei der Auswahl für eine Neuansiedlung unzureichend berücksichtigt werden könnten. Aus Sicht des Deutschen Caritasverbands darf Resettlement kein Ersatz für reguläre Asylverfahren sein, sondern soll als flankierende Ergänzung dem Schutz besonders vulnerabler Schutzsuchender dienen. Der individuelle Flüchtlingsschutz muss weiterhin in allen Mitgliedstaaten der EU gewährleistet sein.

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Rundbrief Juni 2017

Der aktuelle Rundbrief der Caritasstelle liegt nunmehr vor. Er beschäftigt sich im Schwerpunkt mit dem System der Erstaufnahme Asylsuchender in Niedersachsen und den aktuellen Aufgaben des Standorts GDL Friedland, den Beratungsdiensten der Caritasstelle und aktuellen Entwicklungen und Projekten in der Jugendarbeit und im Frauenzentrum.

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