Die Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland

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Die Caritasstelle ist eine Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim. Sie hat im November 1945 in Friedland ihre Arbeit aufgenommen, berät und betreut SpätaussiedlerInnen, jüdische Zuwanderer, AsylbewerberInnen und andere MigrantInnen, hauptsächlich am Standort Grenzdurchgangslager Friedland der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI).
Sie ist Anlaufstelle für alle Fragestellungen, die bezüglich der Einreise und des zukünftigen Lebens in Deutschland entstehen. Eingebunden in das bundesweite Netzwerk der Caritas-Migrationsdienste bietet sie einen ersten Orientierungspunkt, der zu einem erfolgreichen Ankommen in Deutschland beitragen soll.

Für die Neuzuwander bietet die Caritasstelle die Beratungsdienste der Migrationserstberatung, des Jugendmigrationsdienstes und der Asylverfahrensberatung. Hinzu kommen unterschiedliche Bildungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote für Jugendliche und Erwachsene.

Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband unterstützt die Caritasstelle mit dem bundesweit tätigen Projekt “resettlement.de” die Kommunikations- und Unterstützungsstrukturen zwischen den in den Aufnahmeprozessen von Flüchtlingen, die im Resettlement und Humanitärer Aufnahmeprogramme aufgenommen werden, beteiligten staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse! 

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Stelle Bundesfreiwilligendienst ab 13. August zu vergeben

Die Caritasstelle Friedland hat ab dem 13. August 2018 eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zu vergeben. Ein kompetentes und nettes Team erwartet euch. Weitere Infos könnt ihr der offiziellen Ausschreibung entnehmen.

Stellenausschreibung BFD

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Aktuelles

Wiederaufnahme der Spendenannahme!

Dank des großartigen Einsatzes der Ehrenamtlichen wurden alle Spenden aus der Vergangenheit gesichtet und einsortiert. Unsere Tore sind wieder geöffnet!

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Rundbrief Juni 2018 der Caritasstelle

Im aktuellen Rundbrief der Caritasstelle finden Sie Informationen zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, zur legalen Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement und humanitäre Aufnahme), zur Aufnahme geflüchteter Menschen in den niedersächsischen Kommunen, zur Arbeit des Frauenzentrums in Friedland sowie die Beratung von SpätaussiedlerInnen und ihren Familienangehörigen.

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Pressemitteilung: Kurzer Prozess hinter Stacheldraht

Caritas in Niedersachsen gegen Errichtung von Ankerzentren

Hannover, 17. Mai 2018. „Eine landesweite Isolation von Asylsuchenden in Ankerzentren lehnen wir ab“, kommentiert Thomas Uhlen, Landessekretär der Caritas in Niedersachsen die bekanntgewordenen Pläne des Bundesinnenministeriums, in Bramsche und Bad Fallingbostel sogenannte Ankerzentren einzurichten. „Eine Unterbringung ohne Sprachkurse, Bildungsangebote für Kinder, Integration und Privatsphäre soll offensichtlich mehr der Abschreckung potentieller Asylsuchender, als der Beschleunigung von Asylverfahren dienen“, vermutet Uhlen. „Die Leidtragenden dieser Abschottungspolitik sind zuallererst die Frauen und Kinder, deren Schutz in diesen Massenunterkünften nur unzureichend Rechnung getragen werden kann.“ Weiterlesen ›

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Stelle als Verwaltungskraft

Die Innere Mission und das Evangelische Hilfswerk im Grenzdurchgangslager Friedland e.V. im Verbund der Diakonie sucht zum 01.11.2018 eine Verwaltungskraft für die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) in Göttingen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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EU Resettlement Programm: Deutschland beteiligt sich mit 10.200 Plätzen – was verbirgt sich dahinter?

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V.

Die Europäische Union beabsichtigt, in den Jahren 2018 und 2019 50.000 Plätze für die legale Einreise von Flüchtlingen im Rahmen eines Umsiedlungsprogramms (Resettlement) zur Verfügung zu stellen. Während andere EU-Staaten ihre Zusagen bereits im letzten Jahr abgegeben haben, gab Deutschland nach  Verzögerungen u.a. durch die langwierige Regierungsbildung am 19. April endlich bekannt, sich mit 10.200 Plätzen an der Aufnahme zu beteiligen. Aufgenommen werden sollen Flüchtlinge aus Erstzufluchtsländern im Nahen Osten und in Nordafrika.
Diese Quote soll nach Aussagen von Bundesinnenminister Seehofer auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zuwanderungsspanne eingerechnet werden.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den zugesagten 10.200 Aufnahmeplätzen für 2 Jahre (4.600 in 2018, 5.600 in 2019) weder um zusätzliche Kapazitäten handelt, noch dass vorgesehen ist, die Flüchtlinge, die sich derzeit perspektivlos in Erstzufluchtsländern befinden, überwiegend im Wege des Resettlements nach §23 Abs. 4 AufenthG aufzunehmen. Vielmehr werden in der Quote vermutlich verschiedene Wege der legalen Einreise subsummiert, die ohnehin bereits beschlossen oder geplant waren. Weiterlesen ›

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Praktikumsstelle im Frauenzentrum

Das Frauenzentrum der Inneren Mission/Caritas Friedland sucht ab Anfang Mai eine Praktikantin. Bei Interesse können Sie sich gerne an Franka Wirth wenden (f.wirth@im-friedland.de).

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Veröffentlichungen des Netzwerkprojekts AMBA: Zur gelingenden Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen

Neben den Angeboten in der Erstaufnahme wie der Asylverfahrensberatung und dem Frauenzentrum, befasst sich das Netzwerkprojekt AMBA auch mit den kommunalen Strukturen der Aufnahme von Geflüchteten. Es ist eine der zentralen Aufgabe des Netzwerkes, dafür Sorge zu tragen, dass die Perspektiven der Geflüchteten und ihre Interessen in der öffentlichen Auseinandersetzung wie in der konkreten Gestaltung der Aufnahmebedingungen mehr Gewicht erhalten.

In diesem Rahmen fand Ende Januar ein erfolgreicher Fachtag „ Vom Ankommen zur Teilhabe – Flüchtlingspolitik als Aufgabe und Herausforderung niedersächsischer Kommunen” statt. Auf der Seite des Flüchtlingsrates sind die Vorträge und Diskussionen in einer umfassenden Dokumentation hier nachzulesen.

Zudem sind zwei lesenswerte Broschüren erschienen. Die Broschüre “Unterstützen, Beraten und Stärken. Das Netzwerk AMBA und die Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen” beschreibt die Situation der Geflüchteten und ihrer Unterstützer_innen, informiert über modellhafte Ansätze innerhalb und außerhalb des Netzwerks zur Verbesserung des Aufnahmemanagements und leitet daraus Forderungen für Politik, Verwaltung und soziale Praxis ab.

Die Broschüre “Zufluchtsort Kommune. Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen” beleuchtet Anspekte der Aufnahme von Schutzsuchenden und soll Inspiration für Entscheidungsträger_innen für die eigene Ausgestaltung der kommunalen Flüchtlingspolitik an die Hand geben.

 

                     

 

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„Wir wiederholen alte Fehler“ – Stellungnahme der Migrationsexperten des Diözesan-Caritasverbands zur Koalitionsvereinbarung von CDU, CSU und SPD

09.02.2018, Hildesheim. “Die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen für die kommende Bundesregierung zum Themenfeld Flucht und Migration ignorieren alle integrationspolitischen Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte”, sagt Celine Biesenkamp vom Caritasverband für die Diözese Hildesheim, Referentin für Migration und Integration.

“Alle Experten sind sich einig, dass ein frühzeitiger Zugang zu Sprache und Arbeitsmarkt sowie der Nachzug der Familie zu einer besseren und schnelleren Integration führen, wovon wiederum die Gesellschaft erheblich profitiert”, so Biesenkamp. Dies unterstreicht Thomas Heek, Leiter der Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland: “Die künftige Bundesregierung setzt trotz gegenteiliger Erkenntnisse auf eine Politik der Ausgrenzung, die alle Fortschritte der letzten 10 Jahre zunichtemacht.” Weiterlesen ›

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Stellenanzeige der Inneren Mission

Die Innere Mission und das Evangelische Hilfswerk im Grenzdurchgangslager Friedland e.V. im Verbund der Diakonie suchen eine Verwaltungskraft für die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H). Weitere Informationen finden Sie hier.

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