Online-Beratung

Die Migrationsberatung der Caritasstelle im GDL Friedland ist ab sofort auch online erreichbar. Wir antworten innerhalb von 48 Stunden (an Werktagen) auf jede Anfrage.

https://beratung.caritas.de/migration

Wir beantworten Fragen zur Aufnahme und zum Verfahren von Spätaussiedlern, Resettlement-Flüchtlingen, Aufenthaltstitel, Familiennachzug, Sozialleistungen, Integrationskurs, Gesundheit u.v.a. Wir sprechen: Deutsch, Russisch, Englisch und Französisch. Sie können uns auch eine Nachricht in Ihrer Muttersprache (z.B. Arabisch) senden, da wir mit Dolmetschern zusammen arbeiten.

Bitte registrieren Sie sich bei der Beratungsplattform der Caritas. Sie können anonym bleiben und einen Phantasienamen auswählen wenn Sie möchten.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Weitere Informationen finden Sie hier

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Update: Aktuelle Situation in Friedland

Nach der vorsichtigen Wiedereröffnung mehrerer Dienste und Angebote der Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland, müssen wir diese aufgrund der Corona-Fälle in Friedland vorübergehend wieder schließen.

Daher können momentan leider auch keine Spenden für die Kleiderkammer angenommen werden. Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden. Wann die Spendenannahme und weitere Dienste wieder öffnen, können Sie dann an dieser Stelle nachlesen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung. Bleiben Sie gesund!

 

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Caritasstelle: vorsichtige Wiedereröffnung der Dienste

Mehrere Dienste und Angebote der Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland sind wieder für die Bewohner*innen geöffnet.

Im Frauenzentrum wird individueller Sprachunterricht für Asylbewerberinnen angeboten. Die Beratungsdienste bieten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen Einzelfallberatungen vor Ort in Friedland oder am Telefon als auch digital an.

Den Ehrenamtlichen der Kleiderkammer sind wir besonders dankbar dafür, dass sie sich bereit erklärt haben in diesen herausfordernden Zeiten ab Mittwoch 03. Juni in der Zeit von 14 bis 16 Uhr Ihre Spenden anzunehmen. Die Annahme wird vorerst immer mittwochs in der Zeit von 14 bis 16 Uhr sein. Derzeit benötigen wir insbesondere Sommerkleidung. Wir können nur Spenden von Ihnen entgegen nehmen, wenn Sie eine Maske tragen. Es ist uns außerdem sehr wichtig, die Arbeit der Ehrenamtlichen in diesen schwierigen Zeiten zu schätzen und zu würdigen. Wir bitten Sie uns daher ausschließlich gereinigte und gut erhaltene Kleidung zu spenden. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

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Caritasstelle vorübergehend geschlossen

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des Corona-Virus werden wir unsere Dienste und Angebote in Friedland zunächst bis auf unbestimmte Zeit schließen.  Bei Fragen und Anliegen erreichen Sie die Mitarbeitenden aber im Homeoffice per E-Mail. Die jeweiligen E-Mailadressen finden Sie unter http://caritasfriedland.de/caritasstelle/wer-wir-sind/

Auch die Spendenannahme der Kleiderkammer ist hiervon betroffen. Vorerst wird diese geschlossen sein und es können keine Spenden angenommen werden. Wann die Annahme wieder geöffnet wird, werden wir abhängig von der Situation entscheiden und die aktuellen Informationen hier zur Verfügung stellen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit besten Grüßen von dem Team der Caritasstelle

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Rundbrief Advent 2019

Der Rundbrief der Caritasstelle Friedland zum Advent 2019 liegt nun vor. Hier ehalten Sie Informationen zu den aktuellen Aufnahmen über den Standort GDL Friedland der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, im Fokus vor allem die legalen Aufnahmeprogramme des Bundes und die Arbeit der Dienste der Caritasstelle in diesem Kontext.
Auch möchten wir noch einmal aufmerksam machen auf die Kampagne “Das 11. Gebot: Du sollst nicht ertrinken lassen.” des DiCV Hildesheim, mit der Spenden für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer gesammelt werden.
Doch auch die Caritasstelle Friedland ist nach wie vor auf Ihre Spenden angewiesen, um ihre vielfältigen Aufgaben für die über Friedland neu einreisenden Personen fortführen zu können.

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Stadt und Landkreis Göttingen sind Sicherer Hafen

Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Göttingen sind seit Kurzem Sicherer Hafen.

Mit großer Mehrheit hat die Stadt Göttingen am 13.09.2019 dem Antrag zugestimmt. Am 02.10.2019 zog auch der Landkreis Göttingen nach.

Damit senden der Rat und der Kreistag ein deutliches Signal an das Bundesinnenministerium: die Stadt und der Landkreis Göttingen sind bereit ihren Beitrag zur raschen Beendigung der humanitären Katastrophe zu leisten, die sich tagtäglich auf dem Mittelmeer abspielt!

Beide Anträge basieren auf den Forderungen der Seebrücke Göttingen und enthalten konkrete Verpflichtungen für Stadt und Landkreis, die nun schnellstmöglich umgesetzt werden müssen.

So haben sich Stadt und Landkreis unter anderem dazu verpflichtet dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beizutreten und sich auf Landes- und Bundesebene für die Schaffung sicherer Fluchtwege, z. B. durch die signifikante Ausweitung der Resettlement-Programme, einzusetzen. Im Gegensatz zum Landkreis Göttingen hat die Stadt Göttingen alle Punkte aus dem Forderungspapier der Seebrücke Göttingen übernommen. Im Antrag des Landkreises Göttingen fehlt dabei die direkte Unterstützung der Seenotrettung durch die Übernahme einer Patenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff. Das ist gerade mit Blick auf das sich abzeichnende Malta-Abkommen, welches nicht nur keine staatliche Seenotrettung vorsieht, sondern auch Maßnahmen zur weiteren Erschwerung der privaten Seenotrettung beinhaltet, ein nicht zu unterschätzendes Manko in einem andernfalls robusten Antrag.

Die Seebrücke Göttingen kündigt an, die Umsetzung aller Punkte aufmerksam zu beobachten, die damit verbundenen Prozesse zu begleiten, die Öffentlichkeit über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und gegebenenfalls die Stadt und den Landkreis mit Nachdruck an ihre gegebenen Versprechen zu erinnern.

Antrag Kreistag Landkreis Göttingen

Änderungsantrag Stadt Göttingen

Antrag Stadtrat Göttingen

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Caritas ruft zu Hilfe für Seenotretter und Geflüchtete auf

“Anlässlich des bundesweiten Tags des Flüchtlings positioniert sich die Caritas im Bistum Hildesheim zum Thema Seenotrettung und Hilfen für Geflüchtete. Wir wenden uns entschieden gegen das grausame Sterben im Mittelmeer. Seenotrettung ist Aufgabe des Staates. Solange die privaten Hilfsorganisationen einspringen müssen, benötigen sie unsere moralische und finanzielle Unterstützung”, sagt Caritasdirektor Achim Eng.

Niemand verlasse ohne Grund seine Heimat. Schlauchboote aus dünner Folie oder morsche Holzboote seien keine neuen Lebensperspektiven. “Wir sind unter anderem inspiriert von Carola Rackete, die in die Herzen aller Europäer navigierte, die ein Europa der Abschottung als unbarmherzig und grausam empfinden.”

Das Motto der Kampagne lautet: 11. Gebot: Du sollst nicht ertrinken lassen. Plakate und Flugblätter kommen in allen Kirchen und Caritashäusern im Bistum Hildesheim zum Einsatz. In Hildesheim werden Werbebanner platziert.

Ein Platat mit der Aufschrift "11. Gebot. Du sollst nicht ertrinken lassen."

 

Eng: “Dank Carola Rackete ist das Drama im Mittelmeer wieder sichtbar geworden. Dazu möchten wir die Hilfsorganisation Sea Eye unterstützen. Sea Eye benötigt dringend finanzielle Hilfe für neue Einsätze mit der Alan Kurdi.”

Der Diözesan-Caritasverband bittet unter der IBAN DE78 4006 0265 0023 0033 07 um Spenden zur Seenotrettung und für Geflüchtete. Die Spenden werden Sea Eye e.V., dem Nothilfefonds für Flüchtlinge im Bistum Hildesheim sowie Caritas international zufließen.

Ansprechpartnerin:

Zeinab Marji
Soziale Dienste und Einrichtungen

Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V
Moritzberger Weg 1
31139 Hildesheim

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Die Kleiderkammer der Caritasstelle sucht Unterstützung

Die Kleiderkammer der Caritasstelle unterstützt die Menschen, die über die Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland nach Deutschland kommen, mit gut erhaltener Secondhand-Bekleidung. Betrieben wird die Kleiderkammer von netten Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren. Manche sind an den bislang beiden wöchentlichen Ausgabetagen dabei, manche zu den festen Annahmezeiten, andere kümmern sich um das Sortieren der eingegangenen Kleidung.
Zur Unterstützung des jetzigen Betriebs und um einen weiteren Ausgabetag anbieten zu können, suchen wir weitere ehrenamtliche Kräfte!
Wenn Sie sich vorstellen können, regelmäßig, planbar und zumindest mittelfristig diese Aufgabe übernehmen zu wollen, oder wenn Sie zunächst gern weitere Informationen hätten, wenden Sie sich an:

Ewgenia Peters, Tel. 05504 / 9499650, Mail: peters@caritasfriedland.de
Thomas Heek, Tel. 05504 / 8561, Mail: heek@caritasfriedland.de

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Rundbrief Juni 2019

Den aktuellen Rundbrief der Caritasstelle, der im Juni veröffentlich wird, möchten wir hier bereits zur Verfügung stellen. Dieser beinhaltet Informationen zur Problematik der Seenotrettung und der Entwicklung der Seebrücke Initiative Deutschland/Göttingen, Aktuelles zu den Themen Resettlement sowie der Spätaussiedlerberatung als auch unserer Kleiderkammer/Spenden.

Darüberhinaus gibt es erste Informationen zum Pilotprojekt NesT, welches die Aufnahme Schutzbedürftigter durch gemeinsame Kooperation von Staat und Zivilgesellschaft ermöglichen soll. Weiterhin suchen wir ab Juli 2019 eine neue Person für unseren Bundesfreiwilligendienst.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Caritas Friedland Team

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Seebrücke Göttingen veröffentlicht Forderungen für einen Sicheren Hafen


Foto: Felix Heller

Das Seebrücke-Bündnis Göttingen, in dem sich auch die Caritasstelle Friedland engagiert, hat heute mit einer Pressemitteilung ihre Forderungen veröffentlicht. Die Seebrücke fordert damit die Stadt Göttingen auf, sich zu einem “Sicheren Hafen” für aus Seenot gerettete Flüchtlinge zu erklären und vor allem die Bereitschaft zu signalisieren, in diesem Rahmen Geflüchtete zusätzlich zu den bestehenden Verpflichtungen aufzunehmen.

Bundesweit haben sich in den vergangenen Monaten 47 deutsche Städte zu Sicheren Häfen erklärt. Die Göttinger Seebrücke-Gruppe fordert die Stadt Göttingen auf, sich diesen Städten anzuschließen, sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung auszusprechen und mit einer Patenschaft für ein Rettungsschiff einen aktiven Beitrag zu leisten, zusätzlich zu bestehenden Quoten Gerettete aufzunehmen und sich gegenüber dem Land Niedersachsen und der Bundesregierung für eine deutliche Ausweitung bestehender legaler Aufnahmeprogramme wie z.B. dem Resettlement einzusetzen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

Der Caritasverband für die Diözese Hildesheim betrachtet die europäische und deutsche Politik der Abschottung als sehr kritisch und teilt die Ziele der Seebrücke. Der Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng verweist in einer Stellungnahme auf die Notwendigkeit, die Folgen dieser Politik auch auf lokaler Ebene zu thematisieren und Menschen zum Engagement zu ermutigen.

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