Stelle Bundesfreiwilligendienst ab sofort zu vergeben

Die Caritasstelle Friedland hat ab dem 01. August 2019 eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zu vergeben. Ein kompetentes und nettes Team erwartet euch.

Weitere Infos könnt ihr der offiziellen Ausschreibung entnehmen:

Stellenausschreibung BFD

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Stadt und Landkreis Göttingen sind Sicherer Hafen

Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Göttingen sind seit Kurzem Sicherer Hafen.

Mit großer Mehrheit hat die Stadt Göttingen am 13.09.2019 dem Antrag zugestimmt. Am 02.10.2019 zog auch der Landkreis Göttingen nach.

Damit senden der Rat und der Kreistag ein deutliches Signal an das Bundesinnenministerium: die Stadt und der Landkreis Göttingen sind bereit ihren Beitrag zur raschen Beendigung der humanitären Katastrophe zu leisten, die sich tagtäglich auf dem Mittelmeer abspielt!

Beide Anträge basieren auf den Forderungen der Seebrücke Göttingen und enthalten konkrete Verpflichtungen für Stadt und Landkreis, die nun schnellstmöglich umgesetzt werden müssen.

So haben sich Stadt und Landkreis unter anderem dazu verpflichtet dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beizutreten und sich auf Landes- und Bundesebene für die Schaffung sicherer Fluchtwege, z. B. durch die signifikante Ausweitung der Resettlement-Programme, einzusetzen. Im Gegensatz zum Landkreis Göttingen hat die Stadt Göttingen alle Punkte aus dem Forderungspapier der Seebrücke Göttingen übernommen. Im Antrag des Landkreises Göttingen fehlt dabei die direkte Unterstützung der Seenotrettung durch die Übernahme einer Patenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff. Das ist gerade mit Blick auf das sich abzeichnende Malta-Abkommen, welches nicht nur keine staatliche Seenotrettung vorsieht, sondern auch Maßnahmen zur weiteren Erschwerung der privaten Seenotrettung beinhaltet, ein nicht zu unterschätzendes Manko in einem andernfalls robusten Antrag.

Die Seebrücke Göttingen kündigt an, die Umsetzung aller Punkte aufmerksam zu beobachten, die damit verbundenen Prozesse zu begleiten, die Öffentlichkeit über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und gegebenenfalls die Stadt und den Landkreis mit Nachdruck an ihre gegebenen Versprechen zu erinnern.

Antrag Kreistag Landkreis Göttingen

Änderungsantrag Stadt Göttingen

Antrag Stadtrat Göttingen

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Caritas ruft zu Hilfe für Seenotretter und Geflüchtete auf

“Anlässlich des bundesweiten Tags des Flüchtlings positioniert sich die Caritas im Bistum Hildesheim zum Thema Seenotrettung und Hilfen für Geflüchtete. Wir wenden uns entschieden gegen das grausame Sterben im Mittelmeer. Seenotrettung ist Aufgabe des Staates. Solange die privaten Hilfsorganisationen einspringen müssen, benötigen sie unsere moralische und finanzielle Unterstützung”, sagt Caritasdirektor Achim Eng.

Niemand verlasse ohne Grund seine Heimat. Schlauchboote aus dünner Folie oder morsche Holzboote seien keine neuen Lebensperspektiven. “Wir sind unter anderem inspiriert von Carola Rackete, die in die Herzen aller Europäer navigierte, die ein Europa der Abschottung als unbarmherzig und grausam empfinden.”

Das Motto der Kampagne lautet: 11. Gebot: Du sollst nicht ertrinken lassen. Plakate und Flugblätter kommen in allen Kirchen und Caritashäusern im Bistum Hildesheim zum Einsatz. In Hildesheim werden Werbebanner platziert.

Ein Platat mit der Aufschrift "11. Gebot. Du sollst nicht ertrinken lassen."

 

Eng: “Dank Carola Rackete ist das Drama im Mittelmeer wieder sichtbar geworden. Dazu möchten wir die Hilfsorganisation Sea Eye unterstützen. Sea Eye benötigt dringend finanzielle Hilfe für neue Einsätze mit der Alan Kurdi.”

Der Diözesan-Caritasverband bittet unter der IBAN DE78 4006 0265 0023 0033 07 um Spenden zur Seenotrettung und für Geflüchtete. Die Spenden werden Sea Eye e.V., dem Nothilfefonds für Flüchtlinge im Bistum Hildesheim sowie Caritas international zufließen.

Ansprechpartnerin:

Zeinab Marji
Soziale Dienste und Einrichtungen

Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V
Moritzberger Weg 1
31139 Hildesheim

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Die Kleiderkammer der Caritasstelle sucht Unterstützung

Die Kleiderkammer der Caritasstelle unterstützt die Menschen, die über die Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland nach Deutschland kommen, mit gut erhaltener Secondhand-Bekleidung. Betrieben wird die Kleiderkammer von netten Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren. Manche sind an den bislang beiden wöchentlichen Ausgabetagen dabei, manche zu den festen Annahmezeiten, andere kümmern sich um das Sortieren der eingegangenen Kleidung.
Zur Unterstützung des jetzigen Betriebs und um einen weiteren Ausgabetag anbieten zu können, suchen wir weitere ehrenamtliche Kräfte!
Wenn Sie sich vorstellen können, regelmäßig, planbar und zumindest mittelfristig diese Aufgabe übernehmen zu wollen, oder wenn Sie zunächst gern weitere Informationen hätten, wenden Sie sich an:

Ewgenia Peters, Tel. 05504 / 9499650, Mail: peters@caritasfriedland.de
Thomas Heek, Tel. 05504 / 8561, Mail: heek@caritasfriedland.de

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Rundbrief Juni 2019

Den aktuellen Rundbrief der Caritasstelle, der im Juni veröffentlich wird, möchten wir hier bereits zur Verfügung stellen. Dieser beinhaltet Informationen zur Problematik der Seenotrettung und der Entwicklung der Seebrücke Initiative Deutschland/Göttingen, Aktuelles zu den Themen Resettlement sowie der Spätaussiedlerberatung als auch unserer Kleiderkammer/Spenden.

Darüberhinaus gibt es erste Informationen zum Pilotprojekt NesT, welches die Aufnahme Schutzbedürftigter durch gemeinsame Kooperation von Staat und Zivilgesellschaft ermöglichen soll. Weiterhin suchen wir ab Juli 2019 eine neue Person für unseren Bundesfreiwilligendienst.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Caritas Friedland Team

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Seebrücke Göttingen veröffentlicht Forderungen für einen Sicheren Hafen


Foto: Felix Heller

Das Seebrücke-Bündnis Göttingen, in dem sich auch die Caritasstelle Friedland engagiert, hat heute mit einer Pressemitteilung ihre Forderungen veröffentlicht. Die Seebrücke fordert damit die Stadt Göttingen auf, sich zu einem “Sicheren Hafen” für aus Seenot gerettete Flüchtlinge zu erklären und vor allem die Bereitschaft zu signalisieren, in diesem Rahmen Geflüchtete zusätzlich zu den bestehenden Verpflichtungen aufzunehmen.

Bundesweit haben sich in den vergangenen Monaten 47 deutsche Städte zu Sicheren Häfen erklärt. Die Göttinger Seebrücke-Gruppe fordert die Stadt Göttingen auf, sich diesen Städten anzuschließen, sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung auszusprechen und mit einer Patenschaft für ein Rettungsschiff einen aktiven Beitrag zu leisten, zusätzlich zu bestehenden Quoten Gerettete aufzunehmen und sich gegenüber dem Land Niedersachsen und der Bundesregierung für eine deutliche Ausweitung bestehender legaler Aufnahmeprogramme wie z.B. dem Resettlement einzusetzen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

Der Caritasverband für die Diözese Hildesheim betrachtet die europäische und deutsche Politik der Abschottung als sehr kritisch und teilt die Ziele der Seebrücke. Der Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng verweist in einer Stellungnahme auf die Notwendigkeit, die Folgen dieser Politik auch auf lokaler Ebene zu thematisieren und Menschen zum Engagement zu ermutigen.

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Rundbrief Advent 2018 veröffentlicht

Der aktive Einsatz für Menschenrechte, gegen Rassismus und die Kriminalisierung von Seenotrettung; eine europäische Flüchtlingspolitik der Abschottung; die Arbeit des Projektnetzwerks AMBA in Niedersachsen und die anhaltende Problematik der (Nicht-)Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in den niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen; die Aufnahme aus Libyen evakuierten Menschen über Friedland; ein Kunstworkshop der Jugendclubs der Caritasstelle und die Arbeit in der Caritasstelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes – mit diesen Themen befasst sich der diesjährige Adventsrundbrief der Caritasstelle.
Wir wünschen Ihnen eine hoffentlich interessante Lektüre und eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.

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Seebrücke-Bündnis in Göttingen

Im Zuge der zunehmenden Kriminalisierung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer und angesichts der Schiffe, die mit geretteten Flüchtlingen keine Häfen anlaufen dürfen, bildete sich im Juni dieses Jahres die Bewegung „Seebrücke“. Sie fordert sichere Zugangswege für Flüchtlinge nach Europa, die Entkriminalisierung der Seenotrettung und die menschenwürdige Aufnahme von Menschen auf der Flucht. Bundesweit haben sich seither in vielen Städten Seebrücken-Bündnisse und –gruppen bergründet, an deren Demonstrationen und Aktionen bislang mehr als 125.000 Menschen teilnahmen.

Auch in Göttingen hat sich ein solches Bündnis gegründet, an dem sich auch die Caritasstelle Friedland beteiligt. So fand am 06.10. in Göttingen eine Demonstration statt, an der sich nach einem Beitrag des Göttinger Tageblatts gut 500 Menschen beteiligt haben.

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Fachtag “Kein Asyl in Europa” – Dokumentation

Am 06. September 2018 fand im Pavillon in Hannover der Fachtag “Kein Asyl in Europa – Die Systematik Europäischer Flüchtlingspolitik” der Caritas in Niedersachsen und des Flüchtlingsrats Niedersachsen statt. Hier wurden den etwa 100 Teilnehmenden aus Flüchtlingsarbeit und Behörden ein Überblick über aktuelle Fluchtbewegungen und -gründe, der Externalisierung und den Entwicklungen der inneren europäischen Flüchtlingspolitik und zu legalen Zuwanderungswegen gegeben.
Die Dokumentation des fachtags inkl. aller Vorträge findet sich auf der Homepage des Flüchtlingsrats Niedersachsen.
Auch die Caritasstelle Friedland war an der Planung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt.

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Praktikantin für das Frauenzentrum gesucht

Ab dem 01. September ist wieder eine Praktikantinnen-Stelle im Frauenzentrum frei. Interessierte können sich bei Frau Wirth (f.wirth@im-friedland.de) oder bei Herr Weimann (weimann@caritasfriedland.de) melden.

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