Resettlement Projekte

Resettlement.de – Stärkung der Kommunikations- und Unterstützungsstrukturen im Aufnahmeprozess

rstlogo

„resettlement.de“ ist ein bundesweites Kooperationsprojekt des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V. / Caritasstelle im GDL Friedland und des Deutschen Caritasverbandes e.V.. Ziel des Projektes ist es, über die verschiedenen Aufnahmeprogramme zu informieren und die am Aufnahmeprozess beteiligten Akteure zu vernetzen. Das Projekt fördert lokale und regionale Netzwerke zur Unterstützung der aufgenommenen Flüchtlinge und den Erfahrungsaustausch zwischen ehemaligen und neu eingereisten Personen.

„resettlement.de“ unterstützt…
…durch die Homepage www.resettlement.de mit vielen Hintergrundinformationen zu den Aufnahmeprogrammen, beteiligten Akteuren und rechtlichen Fragen
…mit einem Newsletter, der über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema Resettlement und Humanitärer Aufnahme informiert
…durch eine jährliche bundesweite Fachveranstaltung und regionale Veranstaltungen
…als Referent(inn)en zu Resettlement und Humanitärer Aufnahme bei Ihren Veranstaltungen im Kontext von Flucht und Asyl (s. Link oben „Fortbildung Kontingentflüchtlinge in der Beratung“)
… bei nicht einzelfallbezogenen Fragen zu Verfahrensabläufen sowie aufenthalts-und sozialrechtlichen Fragestellungen für diesen Personenkreis.

Kontakt
Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. /
Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland
Eva Lutter und Johanna Hamoodi
Telefon : 05504 / 949-3664 / 949-9658
E-Mail : lutter@caritasfriedland.de
E-Mail : hamoodi@caritasfriedland.de

Deutscher Caritasverband e.V.
Referat Migration und Integration
Elena Knežević and Katharina Mayr
Telefon : 0761 200- 370 / -476
E-Mail : elena.knezevic@caritas.de
E-Mail : katharinanicola.mayr@caritas.de

 

NesT – Neustart im Team
Im Frühjahr 2019 wurde in Berlin das Pilotprojekt „Neustart im Team“ (NesT) vorgestellt.

Dabei handelt sich dabei um ein staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge unter Federführung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Das Besondere an diesem Aufnahmeprogramm ist, dass Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam die Aufnahme von Schutzbedürftigen ermöglichen. Die Zivilgesellschaft ist dabei auf verschiedene Weise eingebunden: einerseits durch die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) und andererseits durch die Mentoring-Gruppen. Eine Mentoring-Gruppe besteht aus mindestens fünf Personen und muss im Vorfeld ein Antragsverfahren durchlaufen, zu dem unter anderem eine verpflichtende Programmschulung durch die ZKS gehört. Zu den Pflichten der Mentoren und Mentorinnen gehört es, Wohnraum für die Schutzberechtigten zu finden und die Kaltmiete für zwei Jahre zu finanzieren. Darüber hinaus sollen sie die Menschen in der ersten Zeit bei der Integration unterstützen. Den Antrag stellen die Mentoring-Gruppe beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) berät dabei und begleitet die an dem Pilotprojekt interessierten Gruppen.
Im Rahmen dieses Programmes sollen bis zu 500 Personen aufgenommen werden. Sie erhalten einen Aufenthaltstitel nach § 23 Abs. 4 AufenthG (Resettlement) für zunächst drei Jahre und werden aus Ägypten, Jordanien, dem Libanon und Äthiopien aufgenommen.
Die Einreise erfolgt über Friedland und wie auch andere Geflüchtete, die im Rahmen des Resettlementprogramms aufgenommen werden, verbringt dieser Personenkreis zunächst zwei Wochen in der Erstaufnahme. Hier erhalten sie neben dem Wegweiser für Deutschland-Kurs des Landes Niedersachsen u.a. bei der Caritas eine Erstberatung und -orientierung im Rahmen der MBE und des JMD.

Am Ende des zweiwöchigen Aufenthalts kommen die Hauptansprechpartner der Mentoring-Gruppe nach Friedland, um dort zum ersten Mal die Schutzberechtigten persönlich kennen zu lernen. Dieses erste Aufeinandertreffen wird fachlich durch die Caritasstelle im GDL Friedland begleitet. Ergänzend zu den individuellen Treffen soll beispielsweise eine Abendveranstaltung angeboten werden, bei der sich die verschiedenen Mentoring-Gruppe und Schutzbedürftigen kennenlernen, vernetzen und austauschen können.

Am folgenden Tag reisen die Mentoren und Mentorinnen gemeinsam mit den aufgenommenen Personen zu dem jeweiligen Wohnort.

Bei Fragen zum Aufnahmeprogramm oder bei Interesse, sich als Mentor oder Mentorin zu beteiligen, steht die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) für Fragen zur Verfügung (www.neustartimteam.de); E-Mail: zks@neustartimteam.de).

Bei der Caritas Friedland erreichen Sie die Ansprechpersonen unter nest@caritasfriedland.de.

NesT-Flyer

 

 

LINK IT – Linking pre-departure and post-arrival support to facilitate the socio-economic integration for resettled refugees in the EU (abgeschlossen im Juni 2019)
Von Januar 2018 bis Juni 2019 beteiligt sich die Caritas Friedland an einem transnationalen Projekt im Bereich Resettlement und Humanitäre Aufnahme. Das Ziel des Projektes ist es, die Information und Orientierung von Flüchtlingen, die von europäischen Staaten im Resettlement aufgenommen werden, vor der Ausreise aus dem Transitland und nach der Einreise in einen EU-Mitgliedstaat besser zu verknüpfen. So soll unter anderem die sozio-ökonomische Integration von Geflüchteten, die aus Jordanien, dem Libanon und der Türkei aufgenommen werden, unterstützt werden.

Unter der Federführung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Großbritannien und der International Catholic Migration Commission (ICMC) beteiligen sich an diesem Projekt Akteure aus Großbritannien, Deutschland, Portugal und Rumänien. Im Rahmen dessen werden von der Caritas Friedland zwei Videos und eine Checkliste entwickelt, die die Ankunft in den Kommunen erleichtern sollen.
Die Checkliste soll dabei eines der Videos, das die ersten Schritte am neuen Wohnort visualisiert, komplementieren. Sowohl das Video als auch die Broschüre erläutern die Zuständigkeiten der verschiedenen Behörden, die in der Anfangszeit aufgesucht werden müssen.
Im zweiten Video erhalten ehemals eingereiste Flüchtlinge die Möglichkeit, den Neuankommenden ihre Erfahrungen zu schildern und hilfreiche Tipps zu geben. Dies soll unter anderem auch dazu beitragen, dass realistische Erwartungen entwickelt werden.

Projektbeschreibung

IOM: Innovative Schemes to Faciliate Integration of Resettled Refugees in European Union

New IOM Project Boosts Integration of Syrian Refugees in Europe

Weitere Informationen und Material

Kontakt
Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. /
Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland
Nicole Schmale
Telefon : 05504 / 949-9658
E-Mail : schmale@caritasfriedland.de

linkitlogoleiste

 

logoIOM

 

 

 

 

Co-funding-logo