Spätaussiedler: Verfahrenserleicherungen für SpätaussiedlerbewerberInnen aus der Ostukraine

Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ukraine erschweren das Aufnahmeverfahren für SpätaussiedlerInnen erheblich. Das Bundesverwaltungsamt hat darauf mit einer Reihe von Verfahrenserleichterungen reagiert.

Die genauen Regelungen sind dem diesbezüglichen Merkblatt des Bundesverwaltungsamtes (Stand Juli 2014) zu entnehmen. Von den üblichen Voraussetzungen (Abstammung, Bekenntnis und Sprachkenntnisse) kann dabei nicht abgewichen werden.

Im schriftlichen Verfahren können jedoch Anträge von Personen mit Wohnsitz in der Ostukraine vorgezogen werden, die glaubhaft die persönliche Betroffenheit von den Kampfhandlungen darlegen können.

Personen, die die Voraussetzungen für die Aufnahme erfüllen und denen nicht zugemutet werden kann, den Aufnahmebescheid in der Ukraine abzuwarten, können in der Außenstelle des Bundesverwaltungsamtes in Friedland eine Härtefallregistrierung beantragen, wenn sie sich bereits in Deutschland aufhalten.

Für Asylsuchende aus der Ukraine ist nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Zirndorf / Nürnberg (Bayern) zuständig.

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