Einen Monat nach der Vernetzungsfahrt der Caritas-MitarbeiterInnen in den Libanon hinsichtlich des humanitären Aufnahmeprogramms zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge liegt nun der Abschlussbericht vor. Er beschreibt sowohl die Aufnahme- und Lebenssituation von Flüchtlingen aus Syrien im Libanon als auch die einzelnen Schritten des Auswahl- und Ausreiseverfahrens, die exakten Aufgaben der im Libanon beteiligten Akteure und die Ergebnisse für die Arbeit mit den einreisenden Flüchtlingen in Deutschland.

Hier finden Sie den Bericht und eine Präsentation zu der Fahrt.

Das von UNHCR zur Verfügung gestellte Material hinsichtlich der Aufnahme und Unterstützung von Flüchtlingen aus Syrien im Libanon sowie tagesaktuelle statistische Angaben finden sie hier.

Die Gruppe von Flüchtlingen, die wir bei dem Libanon-Besuch während einer Cultural Orientation bei IOM in Beirut kennen gelernt haben, ist mit dem Flug am 13. März in Friedland und Bramsche angekommen. Wir haben sie in der Erstaufnahme und bei der Vermittlung an die Beratungsdienste am künftigen Wohnort weiter begleiten können.

 Am 31. März ist zehnte Flug angekommen, die elfte Gruppe wird am 15. April erwartet.

Nach der Aufnahme von 2.500 irakischen Flüchtlingen in den Jahren 2009 und 2010 hat Deutschland beschlossen, in den Jahren 2012 bis 2014 jeweils 300 Flüchtlingen im Wege des Resettlements aufzunehmen. Eine Verstetigung und Ausweitung dieses Programms wurde im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung formuliert. Dazu reisen derzeit insgesamt 10.000 Flüchtlinge aus Syrien im Rahmen Humanitärer Aufnahme nach Deutschland ein, auch eine Aufstockung dieser Quote wird bereits vorgesehen.

Um die bisherigen Erfahrungen aus den Aufnahmeprogrammen und das Zusammenspiel der beteiligten Stellen zu diskutieren, veranstalten die Caritasstelle Friedland, der Bundesverband der AWO als Network National Focal Point des European Resettlement Network, Pro Asyl, UNHCR und die Innere Mission Friedland am 05. und 06. Juni 2014 in Friedland eine bundesweite Fachkonferenz. Sie wendet sich an VertreterInnen staatlicher Stellen und nichtstaatlicher Organisationen, die in die Aufnahmeprozesse eingebunden sind.

Weitere Informationen zu der Konferenz und der Anmeldung finden Sie hier. Alternativ können Sie die Online-Anmeldung nutzen.