Die Caritas im Bistum Hildesheim kritisiert die geplanten Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland und Europa. „Der Schutz des Asyls ruht auf starken Pfeilern: Grundgesetz, Genfer Flüchtlingskonvention, Europäischer Menschenrechtskonvention und Europarecht. Sie verpflichten Deutschland wie auch andere Staaten dazu, Menschen bei entsprechenden Voraussetzungen Asyl, Flüchtlingsschutz oder subsidiären Schutz zu gewähren“, sagt Achim Eng, Caritasdirektor im Bistum Hildesheim. „Für Menschenrechte gibt es keinen Maximalpegel. Die Möglichkeit, in Deutschland Schutz zu suchen, muss jedem Menschen gegeben sein. Der Zugang zu unserem Asylrecht ist daher nicht verhandelbar.“
Die vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Auch Kardinal Marx kritisiert die Asylpolitik der CDU und CSU und spricht sich gegen eine Obergrenze aus:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-kardinal-reinhard-marx-fordert-familiennachzug-a-1172273.html

Sowohl die Caritas in Niedersachsen als auch PRO ASYL und Amnesty International haben Pressemitteilungen zum Tag des Flüchtlings veröffentlicht.
Dabei fordert die Caritas in Niedersachsen den Schutz der Einheit der Familie und kritisiert das Aussetzen des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte.
Amnesty International und PRO ASYL fordern die künftige Bundesregierung dazu auf, menschenrechtliche Standards beim Flüchtlingsschutz einzuhalten.
Dazu wurde ein Positionspapier »Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte. Zum Zustand der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik: Fakten und Forderungen« veröffentlicht: https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/Forderungskatalog-PRO-ASYL_26092017_final.pdf

Beide Pressemitteilungen finden Sie hier:

https://www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/niedersachsen/presse/caritas-fordert-schutz-der-einheit-der-familie

https://www.proasyl.de/pressemitteilung/fluechtlingsschutz-in-den-koalitionsvertrag-2/