Im September 1945 wurde das Grenzdurchgangslager Friedland begründet. Eine Chronik der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen beleuchtet die Historie der heute „Standort Grenzdurchgangslager Friedland der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen“ benannten Aufnahmeeinrichtung.
Die Caritasstelle Friedland nahm ihre Arbeit zwei Monate später im November 1945 auf. Die Kirchenzeitung des Bistums Hildesheim dokumentiert die unterschiedlichen Phasen der Caritas und der katholischen Kirche in Friedland in ihren Beiträgen „Das Lager der Barmherzigkeit“, „Die Heimkehrerkirche“ und „Wir sind flexibel“
Der Caritasverband für die Diözese Hildesheim veröffentlicht als Träger der Caritasstelle Friedland zum Jubiläum eine Pressemitteilung.

Das Jahr 2020 brachte für die Caritasstelle einschneidende Veränderungen. Die COVID-19-Pandemie sorgte nicht nur für Einschränkungen und Umstellungen in der Arbeit in Friedland, sie hatte auch die vorzeitige Einstellung des Projekts „Resettement.de“ zur Folge. Dieses war nicht nur ein großer Verlust für Kommunikationsstrukturen in den Aufnahmeprozessen und die Verbesserungen, die für die Einreisenden Menschen erreicht werden konnten. Auch kostete es Arbeitsplätze in der Caritasstelle.
2020 ist aber auch ein Jubiläumsjahr für die Caritasstelle. Im November 1945 nahm die Caritas im seinerzeit seit 2 Monaten bestehenden Grenzdurchgangslager Friedland ihre Arbeit auf.

Die Entwicklungen in der Caritasstelle der vergangenen Monate beleuchten wir im Adventsrundbrief.

Wir bedanken uns herzlich und wünschen Ihnen und Ihren Familien auch in dieser schwierigen Zeit eine friedliche und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische und der Flüchtlingsrat in Niedersachsen plädieren für einen sofortigen Abschiebungsstopp nach Griechenland sowie die sofortige Aussetzung von Dublin-III-Abschiebungen durch den Bund. Diese sind menschenrechtlich unvertretbar und politisch das falsche Signal.

Während sich Bund und Länder nach dem Brand von Moria auf die Aufnahme von 1.553 Schutzberechtigten aus Griechenland einigten, organisieren deutsche Ausländerbehörden und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weiter systematisch die Abschiebung von Schutzsuchenden zurück nach Griechenland.

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Fallskizzen Abschiebungen nach Griechenland