Den Rundbrief Juni 2015, der über aktuelle Entwicklungen in den Arbeitsbereichen der Caritasstelle berichtet, finden Sie hier bzw. in der Rubrik „Rundbriefe“.

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Neuigkeiten aus der Flüchtlingsarbeit, aus Friedland und der Umgebung sowie aus der Caritasstelle finden Sie nun auch auf unserer Facebook-Seite.

KulturStühle („Die beste Art von Denken ist Tun!“ Anders. Art. Lebt.)
Ein Kulturprojekt der Göttinger Kunstgruppe Anders. Art. Lebt. lädt Flüchtlinge, Spätaussiedler und Friedländer Nachbarn zum Mitmachen ein. Am 12. Mai sollen von 17:00 bis 20:00 Uhr rund um den Jugendclub „Kakadu“ gespendete Holzstühle bemalt und so zu Ausstellungsstücken gemacht werden. Der Aktionstag wird vom Haus der Kulturen in Zusammenarbeit mit JSN – Jugendhilfe Süd-Niedersachsen sowie StudentInnen aus der Unicef-Hochschulgruppe und der Studenten-Mission der Uni Göttingen begleitet.
Die bemalten Stühle werden danach nach Göttingen gebracht und überall in der Stadt aufgestellt. Wer dort spazieren geht, kann sich so auf jeden der Stühle setzen, wo immer er sich befindet. Dabei kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Alter miteinander ins Gespräch. Nach der Ausstellung bekommen die Stühle im Haus der Kulturen im Kunst- und Erzähl-Cafe einen festen Platz.
Wir brauchen aber noch mehr Stühle: Wenn Sie einen alten Holzstuhl/Hocker/Kinderstuhl/Kaffeetisch haben, bringen Sie ihn bitte zu uns oder rufen Sie an und wir holen ihn ab. Vielen Dank an die BürgerInnen der Gemeinde Friedland, die Leitung des GDL, den katholischen Kindergarten Friedland und die Tischlerei Christian Baur aus Groß Schneen für die bereits erfolgten Spenden!
Kontakt: Jugendclub „Kakadu“, Haus 55, GDL; Offen: Mo – Fr 13:00 – 20:00 Uhr; Sa – So 13:00 – 18:00 Uhr

Internationales Grillfest am 8. Mai
Wie jedes Jahr um diese Jahreszeit findet auf dem Grillplatz am Jugendclub „Kakadu“ ein Grill – Musik – Tanzfest statt. Dieses Jahr kündigten ihren Besuch Gäste aus dem Jugendzentrum „Phoenix“ in Bad Gandersheim an, die zum ersten Mal den „Kakadu“ im Februar besuchten und dabei eine Spende überbrachten. Sie wollen zusammen mit den Migrantinnen und Migranten feiern. Natürlich sind auch herzlich Bürgerinnen und Bürger aus Friedland und der Umgebung eingeladen. Unterstützung in Form einer Grill-Gutspende bietet auch diesmal die Lagerverwaltung an. Einen herzlichen Dank an Herrn Hörnschemeyer!
Wann: 08. 05. 2015, 17.00 – 20.00 Uhr     Wo: Jugendclub „Kakadu“, Haus 55

Junge Flüchtlinge und SpätaussiedlerInnen, die im GDL unmittelbar nach der Einreise untergebracht sind, sowie einheimische Jugendliche aus der Umgebung nehmen zusammen an einem anti-rassistischen Theater-Workshop teil. Unter fachlicher Anleitung setzen sie sich spielerisch und doch ernsthaft mit den Themen wie „Der Rassist in mir – wie viel davon steckt da drin?“ oder „Wie entstehen Stereotypen: Welche positiven/negativen Vorurteile gegenüber Anderen habe ich?“ Das gegenseitige Kennenlernen unterschiedlicher Jugendlichen-Gruppen und deren Interaktion stehen dabei im Focus, weshalb der Workshop mit einem internationalen Abendessen ausgeklingen wird.
Für Solidarität statt Menschenfeindlichkeit: Bereits zum zweiten Mal beteiligt sich der Jugendclub „Kakadu“ mit einer Aktion an den vom Interkulturellen Rat in Deutschland ins Leben gerufenen INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS.
Wann und wo? 20. März 2015, 14.00 – 19.00 Uhr, Caritasstelle im GDL, Haus 31
Wer? Junge Menschen – SchülerInnen/Studierende, MigrantInnen/Deutsche, Mädchen/Jungen aus Göttingen und dem Umland, die Lust haben, einen anregenden Nachmittag in der Erstaufnahmeeinrichtung zu verbringen, sind herzlich willkommen! Bei Interesse bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme.
Nähere Infos:
Anna Stajer, Tel. 05504/803-454 oder 05504/9499021
Mail: stajer-caritasfriedland@web.de

Die Behörden, Wohlfahrtsverbände und Vereine des Grenzdurchgangslagers Friedland laden am Samstag den 21. März 2015 von 13:00 bis 17:00 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür ein.

Am internatioPlakat_A1_Titelnalen Tag gegen Rassismus möchten die verschiedenen Akteure den BesucherInnen einen Einblick in ihre Arbeit und den Alltag der in Friedland wohnenden Flüchtlinge und SpätaussiedlerInnen geben. Geplant sind bspw. Vorträge zum Ablauf des Asylverfahrens beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und zu Beratungs- und Betreuungsangeboten der örtlichen Wohlfahrtsverbände und Vereine. Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Aktion „Internationale Wochen gegen Rassismus“ (www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de) statt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besuche.

 

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auch auf dieser Seite.

 

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Hiermit möchten wir Sie auf die Publikation „Flüchtlinge in Niedersachsen. Was kann ich tun? Tipps und Informationen für (ehrenamtliche) Begleiterinnen und Begleiter von Flüchtlingen“ hinweisen, die von der „Caritas in Niedersachsen“, dem „Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.“ und dem „Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“ herausgegeben wird und am vergangenen Montag von den Direktoren der Caritas und der Diakonie in Niedersachsen, Dr. Hans-Jürgen Marcus und Dr. Christoph Künkel, in Hannover vorgestellt wurde.

In vielen Orten Niedersachsens engagieren sich bereits zahlreiche Menschen für Flüchtlinge und arbeiten mit daran, die Lebensverhältnisse der Flüchtlinge hier zu verbessern, sie bei der Eingewöhnung in unserem Land und im Asylverfahren zu unterstützen. Viele davon sind Mitglieder unserer Kirchengemeinden und Kirchen.
Diese Broschüre hat das Ziel, all diese Engagierten zu unterstützen und zu begleiten. Wir wollen aber auch die ermutigen, die helfen wollen, aber vielleicht noch nicht genau wissen, wo sie anfangen und wen sie fragen können.

Dieses Heft gibt grundlegende Informationen u. a. zum Asylverfahren, zur Aufnahme der Asylbewerber in Niedersachsen, zu deren Rechten und Pflichten, zu Fragen der Sprachförderung und zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Es soll Ihnen außerdem Anregungen für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen vermitteln und Ansprechpartner in diesem Bereich benennen (Die Broschüre sowie eine Pressemeldung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sind beigefügt.).

Bei den nachfolgend genannten Bezugsadressen können Sie die Broschüre kostenlos bestellen:

  • Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.
    Knappsbrink 58, 49080 Osnabrück
    Telefon: 0541-34978-0; Mail: dicv-os@caritas-os.de
  • Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
    Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
    Telefon: 0511-3604-0; Mail: service@diakonie-nds.de
  • Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
    Archivstr. 3, 30169 Hannover
    Telefon: 0511-1241-149; Mail: brandt@kirchliche-dienste.de
  • Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V.
    Neuer Markt 30, 49377 Vechta
    Telefon: 04441-8707-0; Mail: info@lcv-oldenburg.de

Die Broschüre steht u.a. auf der Homepage des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.  unter www.caritas-dicvhildesheim.de oder der Homepage des „Haus kirchlicher Dienste“ unter  www.kirchliche-dienste.de/migration zum Download bereit.
Ebenfalls finden Sie die Publikation, die unter Mitwirkung der Caritasstelle Friedland entstand, im Download-Bereich dieser Seite.

Bitte geben Sie diese Information auch gern an andere Interessierte weiter.

Haus 31, Haus der Beratungsdienste und der Verwaltung, ein Tag im Herbst 2014:

Ab 07:00 Uhr: Die Mitarbeitenden der Asylverfahrensberatung arbeiten die Beratungen des Vortags auf, führen Telefonate, schreiben Briefe und Anträge. Telefone klingeln ständig, auch bei der Verwaltung: „Wir möchten Bekleidung spenden, wann können wir sie abgeben?“ Ein Flüchtling, der vor vier Monaten aus Friedland nach Rhauderfehn (das liegt bei Leer, weiß aber außer den Rhauderfehnern kaum jemand) verteilt wurde, ruft an. Er hat seit der Verteilung nichts von seinem Asylverfahren gehört und möchte wissen, wie es steht. Anruf beim zuständigen Bundesamt. Ergebnis: Warten, Geduld bitte!

09:00 Uhr: Beginn der Sprechstunden, die Türen gehen auf. Die Dolmetscherin ist schon da, ebenfalls ein Praktikant. Neun Asylsuchende vor dem Büro. Die Beratenden teilen sich auf, manche Gespräche werden auf Englisch geführt, andere mit der hin und her pendelnden Dolmetscherin auf Arabisch. Sechs Ratsuchende aus Syrien, zwei aus Eritrea, einer aus dem Irak. Manche haben ihren Verteilungsbescheid in eine niedersächsische Gemeinde erhalten und wollen wissen, wo sie leben werden und wer ihnen dort weiterhelfen kann. Andere haben in Italien Fingerabdrücke hinterlassen und ahnen, dass das für ihr Asylverfahren in Deutschland zum Problem werden könnte.

Ein Auto fährt vor. Eine Frau kommt ins Büro und fragt, wo sie ihre Bekleidungsspende abgeben kann. Der Hausmeister hilft weiter. Der Flur füllt sich weiter. Zwei Familien wollen sich einen Kinderwagen ausleihen. Eine wird von der Reinigungskraft bedient, die zweite fragt beim Jugendmigrationsdienst an. Die Verwaltungskraft erklärt einem Flüchtling die Bahnverbindung zu dem Ort, an den er morgen verteilt wird. Eigentlich auch nicht ihr Job.

Eine junge Spätaussiedlerin hat Fragen zu ihrem Bildungsweg in Deutschland. Der Jugendmigrationsdienst erklärt ihr das Berufsbildungssystem, nachdem er einen weiteren Kinderwagen ausgegeben und zwei gespendete Koffer angenommen hat.

Sieben der Flüchtlinge wurden beraten, die anderen beiden warten noch, elf weitere sind hinzugekommen. Drei davon stammen aus Afghanistan und sprechen kein Englisch. Mit einer Dolmetscherin wird ein Beratungstermin für den nächsten Nachmittag vereinbart, sie übersetzt das den beiden Männern und der Frau am Telefon. Daneben steht eine Familie aus Russland, die Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen benötigt. Die Beratung für SpätaussiedlerInnen öffnet um 13:00 Uhr, das wird der Familie vom Flüchtlingsberater erklärt, während er im Flur versucht zu sortieren, wer welches Anliegen hat, für Beratung Übersetzung braucht und wann und bei wem drankommt.

Ein weiterer Kinderwagen, zwei Kleiderspenden später, wollen zwei syrische Frauen wissen, wo sie in Friedland Deutsch lernen können. Hinweis auf den Sprachkurs, der gerade im Saal nebenan von Ehrenamtlichen angeboten wird. Das passt, weil gerade die Kurslehrerin vorbeikommt, die noch Kugelschreiber benötigt. Verweis auch auf das Frauenzentrum, wo ebenfalls täglich Sprachunterricht gegeben wird. Zwischen diversen Anrufen versucht die Verwaltungskraft, mit der Buchhaltung voranzukommen. Zwecklos, weil der Monteur für die Heizung in der Tür steht und eine neue Ehrenamtliche, die in der Kleiderkammer mitarbeiten möchte.

„Nein, die neue SIM-Karte fürs Handy (einzige Verbindung für Flüchtlinge zur Familie daheim, Internet gibt es im Lager nicht) können wir nicht einrichten, aber der Kollege im Jugendclub kann vielleicht weiterhelfen.“ Der Flur ist immer noch voll. Der Jugendmigrationsdienst hat diverse Beratungen mit jungen SpätaussiedlerInnen und Asylsuchenden. „Kann ich in Deutschland mein Studium fortsetzen?“ „Gibt es in Celle eine passende Schule?“ Manche Gespräche auf Deutsch, manche in Englisch, einmal springt die anwesende Arabischdolmetscherin kurz ein.

Die beiden AsylverfahrensberaterInnen und der Praktikant führen ebenfalls fortwährend Beratungsgespräche. Meistens zu den Schritten des Asylverfahrens, aber auch: Ja, ihre Dokumente können wir vom Handy ausdrucken und nein, Bekleidung gibt es hier nicht, die bekommen Sie heute Nachmittag im Haus gegenüber. Ja, der Sprachkurs findet morgen statt. Sportmöglichkeiten und Fernsehen: gibt es in den Jugendclubs. Während ein verzweifelter Mann aus dem Irak wissen möchte, wie er seine Frau und seine Kinder so schnell wie möglich nachholen kann, kommt ein pakistanischer Mann ins Büro gestürmt, „Excuse me, could you wait little outside, please?“ Es klingelt, die Post, ein Paket, bitte unterschreiben.

12:00 Uhr: Mittagspause. Eigentlich. Das Telefonat mit der Kollegin aus Lüneburg wegen der Familie, die vorgestern dorthin verteilt wurde, dauert zum Glück nicht zu lange. Weitere Anträge und Telefonate.

13:00 – 16:00 Uhr: Nachmittagssprechstunde. Gleiches Prozedere wie am Vormittag, nun auch Sprechstunde für SpätaussiedlerInnen. Und wenn ein Flug mit Flüchtlingen im Resettlement oder der Humanitären Aufnahme angekommen ist (phasenweise im Zwei-Wochen-Takt), kommen diese Menschen ebenfalls in die Sprechstunden.

Der aktuelle Rundbrief der Caritasstelle stellt die Entwicklung der Rahmenbedingungen der Arbeit der Caritasstelle im GDL Friedland dar und befasst sich vor allem mit der Beratung der unterschiedlichen Personenkreise, der aktuellen Angebote der Jugendclubs sowie den Möglichkeiten der ehrenamtlichen Unterstützung.

Frauen aus Göttingen, Groß Schneen, Deiderode und anderen nah an Friedland liegenden Orten besuchten am Sonntag, den 28.09.2014 das Cafe international im Grenzdurchgangslager und trafen dort Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Sie alle folgten der Einladung des Jugendclubs „Kakadu“ – einer Freizeiteinrichtung für Asylsuchende der dortigen Caritas-Stelle, der sich an diesem sonnigen Sonntagnachmittag in ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Migrantinnen und einheimischen Bürgerinnen verwandelte. Dabei wirbt der Deutsche Caritasverband in seiner Jahreskampagne 2014 „Globale Nachbarn“  mit dem Slogan „Weit weg ist näher, als du denkst“ für mehr Solidarität mit MigrantInnen hier in Deutschland und mit Menschen in Entwicklungsländern.

Mit Hilfe der Dolmetscherinnen oder selbständig und ganz spontan gingen die einheimischen Besucherinnen auf die Migrantinnen zu und erfuhren dabei Einiges von ihren Fluchtschicksälen und den Zweifeln, aber auch von ihrem unerschütterlichen Glauben an ein sicheres Leben in Deutschland für sie in ihre Familien.  Als im weiteren Verlauf der Veranstaltung die Musik erklang, gaben die Asylbewerberinnen ihre tänzerischen Künste zum Besten und luden die Einheimischen zum gemeinsamen Tanz ein.

Die deutschen Bürgerinnen zeigten großes Interesse für die Arbeit der Caritas-Stelle im Lager und für die Einsatzmöglichkeiten zur Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit dort. Sie berichteten von bereichernden Gesprächen mit den neuen „Nachbarn“ und von eindrucksvollen und erlebnisreichen Begegnungen mit den Menschen hinter den Meldungen in der Presse.

Passend zum Erntedankfest sorgte außerdem das reichhaltige Buffet mit dem Kuchen, Obst und orientalischen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Alle Lebensmittel waren gespendet – an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an die Bäckerei Hermann, Fruchthof Northeim und Edeka neukauf Gonschior!

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(aus dem Göttinger Tageblatt vom 01.10.2014)

„Weit weg ist näher, als du denkst.“ Mit diesem Slogan wirbt der Deutsche Caritasverband in seiner Jahreskampagne 2014 „Globale Nachbarn“ für mehr Solidarität mit MigrantInnen hier bei uns und mit Menschen in Entwicklungsländern. Das Cafe international – eine Aktion, die Ende September bundesweit läuft – bietet sich dabei als Forum des Austauschs zwischen MigrantInnen und Einheimischen an. Am Sonntag, den 28.09.14 findet von 14:00 bis 17:00 Uhr ein solches Café international im Club „Kakadu“ der Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland statt. Die Frauengruppe – junge Asylbewerberinnen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea –, die sich wöchentlich im „Kakadu“ trifft, lädt herzlich einheimische Bürgerinnen aus Göttingen und der Umgebung zu Kaffee (aus fairem Handel), Kuchen (Spende der Bäckerei Hermann) und Snacks aus ihren Herkunftsländern ein. Weitere Spenden werden vom Fruchthof Northeim und dem Supermarkt Gonschior in Friedland beigesteuert. Die Mädchen und Frauen möchten mit ihren weiblichen Gästen einen spannenden Nachmittag verbringen, ihre Musik präsentieren, tanzen und einander kennenlernen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, kommen Sie einfach vorbei.

Weit weg ist näher als du denkst

Wann: Sonntag, 28. September 2014
14:00 – 17:00 Uhr
Wo: Club „Kakadu“, Haus 55,
Standort Grenzdurchgangslager Friedland
der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
37133 Friedland

Kontakt:
Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland
Frau Stajer, Tel. 05504 / 9499021 oder 803-454
Mail: stajer-caritasfriedland@web.de

oder

Tel. 05504 / 261
Mail: caritasfriedland@web.de
www.caritasfriedland.de

Auf Grundlage der Koalitionsvereinbarung der Niedersächsischen Landesregierung erarbeitete im Rahmen der AG Migration und Teilhabe der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Gruppe von ExpertInnen, zu der auch Thomas Heek (Leiter der Caritasstelle) zählte, ein „Expertenpapier zur Neuausrichtung der Aufnahme von Asylsuchenden in Niedersachsen.“ Dieses wurde  am 25.07.2014 am Rande eines Landtagsplenums den migrationspolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur weiteren Beratung übergeben.
Das Expertenpapier sowie die entsprechenden Pressemitteilungen finden Sie im Download-Bereich dieser Seite,